Content Marketing in B to B

Warum Content-Marketing jeden was angeht!

Kunden und Interessenten informieren sich heute primär erst einmal selber – und über 70 % finden das Gesuchte auch. Ergo: Wer informierende Inhalte zur Verfügung stellt, hat sichtlich Eindruck hinterlassen und einen Fuß in der Tür! Das gilt für den Mittelstand und die BtoB-Kommunikation ebenso wie für die großen Konsummarketer (aber die beherrschen die Klaviatur ja bereits hervorragend).

Also müssen wir Informationen bereitstellen statt Werbung?

Jein! Wie immer gibt es kein schwarz oder weiß! Content-Marketing heißt erst einmal Mehrwert schaffen. Durch die Reizüberflutung und die Vielzahl an Kanälen, über die heute Inhalte kommuniziert werden, filtern die Adressaten innerhalb von Sekunden, ob etwas für sie von Nutzen ist oder nicht. Reine Produktinformationen fallen dabei erwiesenermaßen als erstes durch das Raster! Dennoch muss Content-Marketing auch irgendwann zum Produktnutzen führen. Denn schließlich ist der Verkauf das Ziel.

Der Inhalt zählt

Content ist nicht gleich Content – er muss auf die Interessen der Zielgruppe zugeschnitten sein. Womit kann ihr z.B. geholfen werden? Und über welche Kanäle informiert sie sich: Tutorials auf Youtube, Fachbeiträge in Spezialforen, Webinars, klassische Medien usw..

Plakatives Beispiel:

Es geht nicht darum, einem Handwerker zu sagen, wir haben den besten Montagekleber, sondern ihm Ideen zu liefern, wie er seine Dienstleistung verbessern kann, z.B. durch Designvorschläge. Die kann er seinen Kunden vermitteln und sich so von der Konkurrenz abheben – der Montagekleber ist nur Beiwerk.

KI-basiertes Content-Marketing als Zukunftsmodell?

Und jetzt die Vision: Eines Tages befinden sich alle Daten der Menschheit zu den beruflichen und privaten Interessen, des Einkaufs- und Konsumverhaltens, der politischen und gesellschaftlichen Einstellung und vielem mehr in einer Blackbox – diese sogenannte Database steuert dann die Verteilung des Contents. Die Social Media- und E-Commerce-Plattformen zeigen uns schon heute, wie es in der Zukunft läuft. Hoffen wir nur, dass die künstliche Intelligenz hält was sie verspricht und es nicht zu solchen Streuverlusten wie bei Facebook, Amazon und Co kommt. Bis dahin lernen wir lieber selber das Handwerk und steuern den Content individuell. Damit er da ankommt, wo wir ihn haben möchten!